Aktuelles

 

Rotem Ensemble: Shaul Bustan, Liron Yariv und Héloïse Lefebvre

mit ihrem Programm „Durch die landschaftliche Schönheit Israels“

 

Ein altes Tonbandgerät mit nur einer Spule ist der einzige Beweis für die musikalischen Vorfahren des Komponisten Shaul Bustan. Shaul Bustans Urgroßvater, der aus dem Iran kam, entstammte einer musikalischen Familie. Er spielte auf traditionellen Instrumenten und sang persische Volksmusik am Hof des Königs. Shauls anderer Urgroßvater, geboren und aufgewachsen in Rumänien, war nicht nur ein großer Opern-Liebhaber, sondern er trug auch jiddische Lieder auf der Gitarre vor und brachte den Menschen die jiddische Folklore nahe.

 

Das Rotem Ensemble sind Shaul Bustan (Kontrabass, Oud und Perkussion), Liron Yariv (Cello) und Héloïse Lefebvre (Geige). Die Musik des Ensembles selbst entspringt den Kompositionen von Shaul Bustan, inspiriert durch seine eigene musikalische Familiengeschichte – eine einzigartige Mischung aus israelischer Musik mit europäischen Klängen und musikalischen Einflüssen aus der Wüste. Die drei Virtuosen geben Konzerte der besonderen Art mit faszinierend neuen Klängen und Improvisationen, die das Publikum mitreißen. Eben Musik, die Geschichten erzählt.

 

Die Jüdische Gemeinde Pforzheim veranstaltet das Konzert mit freundlicher Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland am Europäischen Tag der Jüdischen Kultur.

 

Wann? Sonntag, 03.09.2017, 19.00 Uhr

Wo? Gemeindesaal, Emilienstr. 20 - 22, 75177 Pforzheim

 

Der Eintritt ist kostenfrei.

Um Anmeldung wird gebeten unter info@jgpf.de.

 

 

Weiterführende Informationen über die Musiker:

 

Shaul Bustan (Kontrabass, Oud, Perkussion und Komposition) ist in Israel aufgewachsen. Als Dirigent, Komponist und Musiker hat er mit verschiedenen Ensembles und Orchestern in Israel, Deutschland, Österreich, Holland und den USA zusammengearbeitet, u.a. dem Israel Philharmonic Orchestra, der Los Angeles Jewish Symphony, Koninklijke Harmoniekapel Delft und dem Tiroler Ensemble für neue Musik. Shaul absolvierte sein Masterstudium in Komposition an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Seit 2011 lebt er in Berlin. Er arbeitet seit Längerem als Arrangeur und Komponist für den Klezmer-Maestro Giora Feidman. Momentan ist Shaul der musikalische Leiter und Komponist des site-spezifischen Dokumentartheaters »Das Letzte Kleinod« aus Niedersachsen und der Dirigent und musikalische Leiter des Hinterhof49 Vokalensembles und des Vocal Harmonies Chors in Berlin. 2017 erhielt er ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats (Musikförderung im Bereich JAZZ / Komposition).  www.shaulbustan.com

 

Neben Konzerten mit klassischem Repertoire sowie Aufführungen und Aufnahmen im Bereich Neue Musik, ist Liron Yariv (Cello) durch ihre Studioarbeit und Konzerttätigkeit mit einer großen Vielfalt musikalischer Gattungen und Stile vertraut, u. a. Jazz (Malte Schiller Oktett; Kenneth Dahl Knudsen Orchestra; Sun Dew), Folk (17 Hippies), Pop (Prag) und Rock. Während ihres Studiums zwischen 2004 und 2010 an der Jerusalem Academy of Music and Dance wurde Liron mehrfach mit Stipendien für hervorragende Studienleistungen ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann sie zahlreiche Preise sowohl im Solofach als auch für Kammermusik-Ensembles. Die Teilnahme an vielzähligen Meisterklassen war Teil ihres musikalischen Werdegangs. Zudem wurde sie im September 2008 von dem renommierten Cellisten Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio) in die USA eingeladen, um unter seiner Anleitung zu studieren. Liron war Solocellistin des Israel Stage Orchestra und wird regelmäßig von führenden Ensembles und Orchestern in Israel und Europa eingeladen. Sie konzertiert zudem auf internationalen Bühnen und Festivals.

 

Die französische Geigenspielerin Héloïse Lefebvre ist Schülerin des berühmten Didier Lockwood und unter anderem Gewinnerin des Preises "Stephane Grappelli" 2011. Nach ihrem Abschluss an der Musikhochschule in Tours (FR) hat sie zahlreiche Tourneen in mehreren Länder gemacht. Unter anderem stand sie mit Jazzgrößen wie André Ceccarelli, Bojan Z, Stacey Kent, Julien Loureau, Petros Klampanis, Gilad Hekselman, Bodek Janke, Andy Emler, und L. Subramaniam auf der Bühne. Sie gründete das Sextett "Sun Dew" in Berlin und versammelte einige der prominentesten jungen Musiker der dortigen Szene. Ihr erstes Album erscheint unter dem renommierten französischen Label "Laborie Jazz" in 2017. www.heloiselefebvre.com

 

www.rotem-ensemble.com

 

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Die zwei Kantoren:

Das Duo Nicola David und Yoed Sorek

 

Zwei Kantoren, zwei Tenöre: Yoed Sorek aus Jerusalem und Nicola David aus Novi Sad. Die beiden haben sich als Zuwanderer in Augsburg kennen gelernt. Zwischenzeitlich arbeiten sie beide in München. David ist der Kantor der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom und Sorek ist als Sänger und Dirigent ein gefragter Künstler. Das Duo bietet den Gemeinden ein Konzert, das einen Bogen von synagogalen, zu jiddischen und israelischen Gesängen spannt.

 

Die Jüdischen Gemeinde Pforzheim veranstaltet das Konzert im Gemeindesaal mit freundlicher Unterstützung durch den Zentralrat der Juden in Deutschland.

 

Wann?            Sonntag, 25.06.2017, 19.00 Uhr

Wo?                Gemeindesaal

Jüdische Gemeinde Pforzheim

Emilienstr. 20 - 22

75172 Pforzheim

 

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter info@jgpf.de oder 07231/56 84 70.

 

Foto und Plakat: Mit Freigabe der Künstler und freundlicher Unterstützung durch den Zentralrat der Juden in Deutschland

 

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Kultur in der Synagoge:

Autorenlesung mit Michel Bergmann

 

Termin: 9. Mai 2017 um 19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Jüdische Gemeinde Pforzheim, Emilienstr. 20-22, 75172 Pforzheim

Um Anmeldung wird gebeten unter: Tel. 07231 – 56 84 70 / E-Mail: info@jgpf.de

Der Eintritt ist frei.

 

 

Mit Witz und Chuzpe

 

Wie Juden nach dem Ende des Dritten Reichs nach Deutschland zurückkehren und hier bleiben konnten, das erzählt Michel Bergmann mit viel Humor und weisem Tiefgang in seinen Romanen über den jüdischen Neubeginn in Frankfurt am Main. Die Stimmung der 50er Jahre wird in seinen berührenden Erzählungen wieder lebendig und mittendrin die Überlebenden der Katastrophe, die sich neu in ihrem Rest-Leben einrichten mussten.

 

Sie gehen Teilachen, werden Handelsvertreter und schlagen sich mit Witz und Chuzpe durch, immer in der Hoffnung irgendwann auszuwandern und ein besseres Leben zu finden. Ihr Traum wird sich nicht erfüllen, sie bleiben im Land ihrer Sprache, im emotionalen Widerspruch zwischen braunem Filz und Aufbaustimmung.

 

Michel Bergmann, der 1945 in einem Internierungslager geboren wurde, erzählt biografisch angelehnt mit viel Esprit. Er verbrachte seine Kindheit in Paris und seine Jugend in Frankfurt am Main. Nach einer Ausbildung bei der „Frankfurter Rundschau“ arbeitete er als Journalist. Es verschlug ihn in die Filmszene nach Hollywood und er wurde Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Zu seinem Repertoire gehören TV-Serien, Werbefilme, Spielfilme und Dokumentarfilme. Auf Basis der Geschichten über jüdische Rückkehrer entstand mit Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu der Sam Garbarski-Film „Es war einmal in Deutschland“, der auf der Berlinale 2017 begeistert gefeiert wurde und seit Kurzem in den Kinos läuft.

 

Michel Bergmann, ein meisterhafter Leser seiner eigenen Texte, präsentiert bei seiner Lesung in der Jüdischen Gemeinde Pforzheim auch Auszüge des Films.

 

Foto: Heike Bogenberger

 

 

 

 

Woche der Brüderlichkeit 2017

 

Am 09.03. gab Mafteach Soul im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit in der Gemeinde Pforzheim ein Konzert ganz großer Klasse, das Publikum war begeistert. Lesen Sie den im Pforzheimer Kurier hierzu erschienen Artikel.

 

2017-03-14 Artikel Pforzheimer Kurier Mafteach Soul

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Zeitungsartikel zum Auftritt von Mafteach Soul am 09.03.2016 im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

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Einweihung der Gedenkinstallation zur Alten Synagoge im VolksbankHaus

Nach vier Jahren Vorarbeiten vom Künstler Peter Jacobi, Kulturamt und Jüdischer Gemeinde Pforzheim, war es nun am 20. Januar 2014 endlich soweit: Die Gedenkinstallation im südlichen Aufgang des VolksbankHauses wurde in Anwesenheit zahlreicher Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger feierlich eingeweiht. Zu Beginn der Veranstaltung wurde die herausragende Bedeutung dieser dreiteiligen Installation gewürdigt, die aus einer Skulptur, dem Davidstern nachempfunden, einem Relief der Alten Synagoge und einer Schrifttafel zur Geschichte des Judentums in Pforzheim besteht.
Rami Suliman bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Kulturamt und der Volksbank und sieht in der Installation einen besonderen Weg, am Platz der Synagoge die Erinnerung wachzuhalten an das jüdische Leben in Pforzheim. In seiner Rede ging der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde auf die untrennbare Verbindung zwischen der Synagoge und ihrer Gemeinde ein. Die Synagoge trage jeder Jude im Herzen. Für Kulturamtsleiterin Isabel Greschat ist bei der „dreiteiligen Intervention“ die Information vordergründig, weil sie für das heute Unsichtbare Raum schafft. Peter Jacobi, der „Spezialist für Erinnerungen“ in Pforzheim, äußerte sich kurz und bündig zu seinem Kunstobjekten:  Das war bisher meine interessanteste und angenehmste Arbeit im Zusammenhang mit der Gesellschaft.“

Veranstaltungen

Mit einer Gedenkveranstaltung am Montag, den 11. November 2013 gedachten Bürger und politische sowie kirchliche Vertreter der Stadt Pforzheim  - gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Pforzheim - dem 75. Jahrestag der Reichspogromnacht.

 

Zu Beginn legten auf dem „Platz der Synagoge“ die Zeitzeugin Dr. Aude Ascher-Einstein und Oberbürgermeister Gert Hager die Kränze am Mahnmal nieder.

Nachdem Oberbürgermeister Hager an die Wunden erinnerte, die dieser Tag im kollektiven Gedächtnis hinterlassen hat, sprach Dr. Aude Ascher-Einstein Worte des Gedenkens. Rabbiner Michael Bar Lev geachte anschließend mit einem Gebet der Opfer und ihren Angehörigen. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Gesang des Gemischten Synagoge-Chors.

So erreichen Sie uns

Jüdische Gemeinde Pforzheim K.d.ö.R.

Emilienstrasse 20-22

75172 Pforzheim

 

Rabbinat:

Rabbiner

Michael Jaakov Bar-Lev

Tel: 07231/1821716

 

Assistentin des Vorstands und Sekretariat:

Patricia Zivkovic
Tel: 07231/568470

Montag: 12.00 - 16.00 Uhr 

Dienstag - Freitag:

08.30 - 12.30 Uhr

persönliche Sprechzeiten

nur nach Vereinbarung

email: info(at)jgpf.de

 

Sozialbüro:

Sofya Gukiher

Tel: 07231/353656 

Montag, Mittwoch, Freitag:

09.00 - 12.30 Uhr

persönliche Sprechzeiten

nur nach Vereinbarung

 

Liane Dabuleanu

Tel: 07231/353656

Mittwochs

persönliche Sprechzeiten

nur nach Vereinbarung

 

Dialogbeauftragter
Andrew Hilkowitz

Tel: 07231/64842