Konzert von Susan Borofsky & Joseph L. Heid: Leonard Cohen Liederabend

Foto: Joseph L. Heid, Susan Borofsky, Yaromyr Bozenko

Am Sonntag, dem 27. Mai 2018, um 18:00 Uhr findet im Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde Pforzheim, in der Emilienstraße 20-22, ein Abend über Leben und Werk des kanadischen Songpoeten Leonard Cohen statt. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Der Eintritt ist frei.

Bitte um Anmeldung unter: info@jgpf.de oder telefonisch unter: 07231 - 56 84 70.

Die amerikanische Sängerin Susan Borofsky, begleitet von dem Pianisten Yaromyr Bozenko, singt Lieder von Cohen, die einen Querschnitt von dessen musikalischen Werk widerspiegeln. Susan Borofsky ist Preisträgerin der Manhattan Association of Cabaret und hat einige CDs eingespielt. In den vergangenen Jahren beschäftigt sie sich vermehrt mit jüdischer Liturgie. Der Historiker und Literaturwissenschaftler L. Joseph Heid spricht moderierende Texte zum literarisch-musikalischen Werk Leonard Cohens.

 

Der 1934 in Montreal geborene Leonard Cohen starb am 7. November 2016 in Los Angeles. Cohen wuchs in einem ausgesprochen jüdischen Milieu auf, bewegte sich zeitlebens auf jüdischen Wegen. Seit den Sechzigerjahren steht er gleichberechtigt neben den beiden anderen großen jüdischen Songwritern des Jahrhunderts, Bob Dylan und Paul Simon. Als Musiker schuf Leonard Cohen melancholisch gefärbte, poetische Lieder, die von zahlreichen Künstlern übernommen wurden und vielfach Musikgeschichte schrieben.

 

Mit freundlicher Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland

Offener G''ttesdienst in der Pforzheimer Synagoge

Foto: Doro Treut-Amar

Erew Schabbat - Die Begrüßung des Schabbat am Freitagabend
Der Schabbat, der wichtigste jüdische Feiertag, beginnt bereits am Vorabend mit einem feierlichen G''ttesdienst.

Am Freitag, dem 16. März 2018, um 18.00 Uhr sind Sie herzlich eingeladen im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit 2018 dem offenen G''ttesdienst in der Synagoge in der Emilienstraße 20-22 beizuwohnen.
G''ttesdienst in hebräischer Sprache mit deutschen Erläuterungen.
Bitte um Voranmeldung unter info@jgpf.de oder 07231 - 568470.

Vortrag Rabbiner Dr. Joel Berger                 "Marc Chagall"

Foto: Rabbiner Dr. Joel Berger

Am Mittwoch, dem 14. März 2018, um 19.00 Uhr wird Herr Rabbiner Dr. Joel Berger in der Jüdischen Gemeinde Pforzheim, in der Emilienstraße 20-22, einen Vortrag über die jüdischen Motive in den Werken Marc Chagalls halten.

Dieser Vortrag findet im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit 2018 statt.

Der Eintritt ist frei.

Bitte um Anmeldung unter info@jgpf.de oder 07231 - 568470.
Rabbiner Dr. Joel Berger, 1937 in Budapest geboren, ist württembergischer Landesrabbiner a.D.und Autor hochgeachteter Arbeiten über jüdische Geschichte und Volkskultur. Mit seinen humorvollen Beiträgen ist er ein beliebter Gastredner und vielen SWR-Hörern von der Sendung „Anstöße“ bekannt.
Marc Chagall war unter den bildenden Künstlern des 20 Jahrhunderts der Einzige, der seine russisch-jüdische Herkunft nicht leugnete und in seinen Werken verarbeitete. Die Bibel war für ihn eine entscheidende Lebens- und Kunstquelle und er hat mit den unsäglichen Leiden seines Volkes mitgelitten. So sind in seinen Bildern immer wieder Synagogen, Juden mit Torarollen oder Häuser, die an seine russische Heimat erinnern, zu finden. Chagalls künstlerisches Schaffen ist durchdrungen vom Wunsch nach Liebe und Verständnis zwischen den Menschen.

Bühnenstück in Kooperation mit dem Stadttheater Pforzheim und dem Kulturamt Pforzheim                                                      Dr. Dietrich Wagner                                      "Die Bürgermeisterin von Lampedusa"

Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit 2018 wird der Monolog "Die Bürgermeisterin von Lampedusa" mit Heidrun Schweda in der Inszenierung von Hannes Hametner aufgeführt.

Die szenische Lesung wird am Montag, dem 12. März 2018, um 19.00 Uhr im Saal der Jüdischen Gemeinde Pforzheim, in der Emilienstraße 20-22, aufgeführt werden.

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter info@jgpf.de oder 07231 - 568470.

Ein Appell an die Menschlichkeit
Der in Neuenbürg lebende Psychologe und Autor Dietrich Wagner ist Leiter der Fachstelle des bwlv-Zentrums Pforzheim für Sucht und psychisch kranke Menschen und Gründer des Hauses der seelischen Gesundheit „Lore Perls“. Er schreibt Prosa und Lyrik. Sein Werk über das tragische Flüchtlingsdrama im Mittelmeer gewann
den 16. Marburger Kurzdramawettbewerb und wird vom Stadttheater Pforzheim aufgeführt.
Das eindrückliche Stück erzählt über die Flüchtlingstragödie vor der italienischen Insel Lampedusa und über die Bürgermeisterin Giusi Nisolini. Als die ersten toten Flüchtlingen der Mittelmeer-Route an ihre Küste gespült wurden schrieb sie einen aufrüttelnden Appell als Anklage an die europäische Politik. Nur ein Jahr später starben vor der vom Tourismus lebenden Insel an einem Tag 300 Menschen. Die Insel wurde so zum Symbol einer humanitären Katastrophe und der dramatischen Flüchtlingspolitk.

Lesung „Zeitlose Erfahrung“ -Einblicke in das Leben der Lore Perls

Foto: Dr. Nancy Amendt-Lyon

Am Donnerstag, dem 8. Februar 2018, um 19 Uhr im Saal der jüdischen Gemeinde Pforzheim, in der Emilienstraße 20-22, wird die Autorin und Herausgeberin Frau Dr. Nancy Amendt–Lyon aus ihrem Buch „Zeitlose Erfahrung“ lesen.

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter info@jgpf.de oder 07231/568470.

Laura (Lore) Perls, geborene Posner, war Mitbegründerin der Gestaltpsychotherapie. Sie kam 1905 als erstes Kind einer bürgerlich-jüdischen Familie in Pforzheim zur Welt; ihr Vater war erfolgreicher Schmuckfabrikant. Laura Perls floh mit ihrem Mann und der kleinen Tochter Renate 1933 vor dem Nationalsozialismus zuerst nach Amsterdam, dann weiter nach Johannesburg. 1947 emigrierte die Familie in die USA, wo Laura bis kurz vor ihrem Tod noch in der Ausbildung von Gestaltpsychotherapeuten arbeitete. Sie starb 1990 in Pforzheim und liegt im Familiengrab der Posners am jüdischen Friedhof.

Laura Perls lieferte wesentliche Beiträge zu den Publikationen ihres Mannes Fritz Perls, aber unter eigenem Namen hat sie nur wenig veröffentlicht. Nun werden Notizbücher, Briefe, Gedichte, Übersetzungen, Kurzgeschichten und Entwürfe für Vorträge und Publikationen in ausführlich kommentierter Form der deutschsprachigen Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die gründlich recherchierte Einleitung der Herausgeberin Dr. Nanyc Amendt-Lyon bietet wichtige Hintergrundinformationen über das Leben von Laura Perls und über die Entstehung der Gestaltpsychotherapie.

Aktuelles

 

Rotem Ensemble: Shaul Bustan, Liron Yariv und Héloïse Lefebvre

mit ihrem Programm „Durch die landschaftliche Schönheit Israels“

 

Ein altes Tonbandgerät mit nur einer Spule ist der einzige Beweis für die musikalischen Vorfahren des Komponisten Shaul Bustan. Shaul Bustans Urgroßvater, der aus dem Iran kam, entstammte einer musikalischen Familie. Er spielte auf traditionellen Instrumenten und sang persische Volksmusik am Hof des Königs. Shauls anderer Urgroßvater, geboren und aufgewachsen in Rumänien, war nicht nur ein großer Opern-Liebhaber, sondern er trug auch jiddische Lieder auf der Gitarre vor und brachte den Menschen die jiddische Folklore nahe.

 

Das Rotem Ensemble sind Shaul Bustan (Kontrabass, Oud und Perkussion), Liron Yariv (Cello) und Héloïse Lefebvre (Geige). Die Musik des Ensembles selbst entspringt den Kompositionen von Shaul Bustan, inspiriert durch seine eigene musikalische Familiengeschichte – eine einzigartige Mischung aus israelischer Musik mit europäischen Klängen und musikalischen Einflüssen aus der Wüste. Die drei Virtuosen geben Konzerte der besonderen Art mit faszinierend neuen Klängen und Improvisationen, die das Publikum mitreißen. Eben Musik, die Geschichten erzählt.

 

Die Jüdische Gemeinde Pforzheim veranstaltet das Konzert mit freundlicher Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland am Europäischen Tag der Jüdischen Kultur.

 

Wann? Sonntag, 03.09.2017, 19.00 Uhr

Wo? Gemeindesaal, Emilienstr. 20 - 22, 75177 Pforzheim

 

Der Eintritt ist kostenfrei.

Um Anmeldung wird gebeten unter info@jgpf.de.

 

 

Weiterführende Informationen über die Musiker:

 

Shaul Bustan (Kontrabass, Oud, Perkussion und Komposition) ist in Israel aufgewachsen. Als Dirigent, Komponist und Musiker hat er mit verschiedenen Ensembles und Orchestern in Israel, Deutschland, Österreich, Holland und den USA zusammengearbeitet, u.a. dem Israel Philharmonic Orchestra, der Los Angeles Jewish Symphony, Koninklijke Harmoniekapel Delft und dem Tiroler Ensemble für neue Musik. Shaul absolvierte sein Masterstudium in Komposition an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Seit 2011 lebt er in Berlin. Er arbeitet seit Längerem als Arrangeur und Komponist für den Klezmer-Maestro Giora Feidman. Momentan ist Shaul der musikalische Leiter und Komponist des site-spezifischen Dokumentartheaters »Das Letzte Kleinod« aus Niedersachsen und der Dirigent und musikalische Leiter des Hinterhof49 Vokalensembles und des Vocal Harmonies Chors in Berlin. 2017 erhielt er ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats (Musikförderung im Bereich JAZZ / Komposition).  www.shaulbustan.com

 

Neben Konzerten mit klassischem Repertoire sowie Aufführungen und Aufnahmen im Bereich Neue Musik, ist Liron Yariv (Cello) durch ihre Studioarbeit und Konzerttätigkeit mit einer großen Vielfalt musikalischer Gattungen und Stile vertraut, u. a. Jazz (Malte Schiller Oktett; Kenneth Dahl Knudsen Orchestra; Sun Dew), Folk (17 Hippies), Pop (Prag) und Rock. Während ihres Studiums zwischen 2004 und 2010 an der Jerusalem Academy of Music and Dance wurde Liron mehrfach mit Stipendien für hervorragende Studienleistungen ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann sie zahlreiche Preise sowohl im Solofach als auch für Kammermusik-Ensembles. Die Teilnahme an vielzähligen Meisterklassen war Teil ihres musikalischen Werdegangs. Zudem wurde sie im September 2008 von dem renommierten Cellisten Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio) in die USA eingeladen, um unter seiner Anleitung zu studieren. Liron war Solocellistin des Israel Stage Orchestra und wird regelmäßig von führenden Ensembles und Orchestern in Israel und Europa eingeladen. Sie konzertiert zudem auf internationalen Bühnen und Festivals.

 

Die französische Geigenspielerin Héloïse Lefebvre ist Schülerin des berühmten Didier Lockwood und unter anderem Gewinnerin des Preises "Stephane Grappelli" 2011. Nach ihrem Abschluss an der Musikhochschule in Tours (FR) hat sie zahlreiche Tourneen in mehreren Länder gemacht. Unter anderem stand sie mit Jazzgrößen wie André Ceccarelli, Bojan Z, Stacey Kent, Julien Loureau, Petros Klampanis, Gilad Hekselman, Bodek Janke, Andy Emler, und L. Subramaniam auf der Bühne. Sie gründete das Sextett "Sun Dew" in Berlin und versammelte einige der prominentesten jungen Musiker der dortigen Szene. Ihr erstes Album erscheint unter dem renommierten französischen Label "Laborie Jazz" in 2017. www.heloiselefebvre.com

 

www.rotem-ensemble.com

 

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Die zwei Kantoren:

Das Duo Nicola David und Yoed Sorek

 

Zwei Kantoren, zwei Tenöre: Yoed Sorek aus Jerusalem und Nicola David aus Novi Sad. Die beiden haben sich als Zuwanderer in Augsburg kennen gelernt. Zwischenzeitlich arbeiten sie beide in München. David ist der Kantor der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom und Sorek ist als Sänger und Dirigent ein gefragter Künstler. Das Duo bietet den Gemeinden ein Konzert, das einen Bogen von synagogalen, zu jiddischen und israelischen Gesängen spannt.

 

Die Jüdischen Gemeinde Pforzheim veranstaltet das Konzert im Gemeindesaal mit freundlicher Unterstützung durch den Zentralrat der Juden in Deutschland.

 

Wann?            Sonntag, 25.06.2017, 19.00 Uhr

Wo?                Gemeindesaal

Jüdische Gemeinde Pforzheim

Emilienstr. 20 - 22

75172 Pforzheim

 

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter info@jgpf.de oder 07231/56 84 70.

 

Foto und Plakat: Mit Freigabe der Künstler und freundlicher Unterstützung durch den Zentralrat der Juden in Deutschland

 

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Kultur in der Synagoge:

Autorenlesung mit Michel Bergmann

 

Termin: 9. Mai 2017 um 19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Jüdische Gemeinde Pforzheim, Emilienstr. 20-22, 75172 Pforzheim

Um Anmeldung wird gebeten unter: Tel. 07231 – 56 84 70 / E-Mail: info@jgpf.de

Der Eintritt ist frei.

 

 

Mit Witz und Chuzpe

 

Wie Juden nach dem Ende des Dritten Reichs nach Deutschland zurückkehren und hier bleiben konnten, das erzählt Michel Bergmann mit viel Humor und weisem Tiefgang in seinen Romanen über den jüdischen Neubeginn in Frankfurt am Main. Die Stimmung der 50er Jahre wird in seinen berührenden Erzählungen wieder lebendig und mittendrin die Überlebenden der Katastrophe, die sich neu in ihrem Rest-Leben einrichten mussten.

 

Sie gehen Teilachen, werden Handelsvertreter und schlagen sich mit Witz und Chuzpe durch, immer in der Hoffnung irgendwann auszuwandern und ein besseres Leben zu finden. Ihr Traum wird sich nicht erfüllen, sie bleiben im Land ihrer Sprache, im emotionalen Widerspruch zwischen braunem Filz und Aufbaustimmung.

 

Michel Bergmann, der 1945 in einem Internierungslager geboren wurde, erzählt biografisch angelehnt mit viel Esprit. Er verbrachte seine Kindheit in Paris und seine Jugend in Frankfurt am Main. Nach einer Ausbildung bei der „Frankfurter Rundschau“ arbeitete er als Journalist. Es verschlug ihn in die Filmszene nach Hollywood und er wurde Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Zu seinem Repertoire gehören TV-Serien, Werbefilme, Spielfilme und Dokumentarfilme. Auf Basis der Geschichten über jüdische Rückkehrer entstand mit Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu der Sam Garbarski-Film „Es war einmal in Deutschland“, der auf der Berlinale 2017 begeistert gefeiert wurde und seit Kurzem in den Kinos läuft.

 

Michel Bergmann, ein meisterhafter Leser seiner eigenen Texte, präsentiert bei seiner Lesung in der Jüdischen Gemeinde Pforzheim auch Auszüge des Films.

 

Foto: Heike Bogenberger

 

 

 

 

Woche der Brüderlichkeit 2017

 

Am 09.03. gab Mafteach Soul im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit in der Gemeinde Pforzheim ein Konzert ganz großer Klasse, das Publikum war begeistert. Lesen Sie den im Pforzheimer Kurier hierzu erschienen Artikel.

 

2017-03-14 Artikel Pforzheimer Kurier Mafteach Soul

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Zeitungsartikel zum Auftritt von Mafteach Soul am 09.03.2016 im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

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Einweihung der Gedenkinstallation zur Alten Synagoge im VolksbankHaus

Nach vier Jahren Vorarbeiten vom Künstler Peter Jacobi, Kulturamt und Jüdischer Gemeinde Pforzheim, war es nun am 20. Januar 2014 endlich soweit: Die Gedenkinstallation im südlichen Aufgang des VolksbankHauses wurde in Anwesenheit zahlreicher Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger feierlich eingeweiht. Zu Beginn der Veranstaltung wurde die herausragende Bedeutung dieser dreiteiligen Installation gewürdigt, die aus einer Skulptur, dem Davidstern nachempfunden, einem Relief der Alten Synagoge und einer Schrifttafel zur Geschichte des Judentums in Pforzheim besteht.
Rami Suliman bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Kulturamt und der Volksbank und sieht in der Installation einen besonderen Weg, am Platz der Synagoge die Erinnerung wachzuhalten an das jüdische Leben in Pforzheim. In seiner Rede ging der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde auf die untrennbare Verbindung zwischen der Synagoge und ihrer Gemeinde ein. Die Synagoge trage jeder Jude im Herzen. Für Kulturamtsleiterin Isabel Greschat ist bei der „dreiteiligen Intervention“ die Information vordergründig, weil sie für das heute Unsichtbare Raum schafft. Peter Jacobi, der „Spezialist für Erinnerungen“ in Pforzheim, äußerte sich kurz und bündig zu seinem Kunstobjekten:  Das war bisher meine interessanteste und angenehmste Arbeit im Zusammenhang mit der Gesellschaft.“

Veranstaltungen

Mit einer Gedenkveranstaltung am Montag, den 11. November 2013 gedachten Bürger und politische sowie kirchliche Vertreter der Stadt Pforzheim  - gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Pforzheim - dem 75. Jahrestag der Reichspogromnacht.

 

Zu Beginn legten auf dem „Platz der Synagoge“ die Zeitzeugin Dr. Aude Ascher-Einstein und Oberbürgermeister Gert Hager die Kränze am Mahnmal nieder.

Nachdem Oberbürgermeister Hager an die Wunden erinnerte, die dieser Tag im kollektiven Gedächtnis hinterlassen hat, sprach Dr. Aude Ascher-Einstein Worte des Gedenkens. Rabbiner Michael Bar Lev geachte anschließend mit einem Gebet der Opfer und ihren Angehörigen. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Gesang des Gemischten Synagoge-Chors.

So erreichen Sie uns

Jüdische Gemeinde Pforzheim K.d.ö.R.

Emilienstrasse 20-22

75172 Pforzheim

 

Rabbinat:

Rabbiner

Michael Jaakov Bar-Lev

Tel: 07231/ 182 1716

 

Assistentin des Vorstands und Sekretariat:

Patricia Zivkovic
Tel: 07231/ 568 470

Montag: 12.00 - 16.00 Uhr 

Dienstag - Freitag:

08.30 - 12.30 Uhr

persönliche Sprechzeiten

nur nach Vereinbarung

email: info(at)jgpf.de

 

Sozialbüro:

Sofya Gukiher

Tel: 07231/ 353 656 

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Liane Dabuleanu

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Dialogbeauftragter
Andrew Hilkowitz

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